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Immer mehr Kantone in der Schweiz werden rauchfrei. So wurde gerade dieses Wochenende die Volksinitiative der Lungenliga des Kantons Zürich angenommen, welche den Schutz vor dem Passivrauchen gewährleisten soll. Während die Raucher wie auch die Mehrheit der Gastro-Betriebe einer neuen Herausforderung gegenüberstehen, sehen die Nichtraucher einer positiven Veränderung entgegen. Denn obwohl die meisten Schweizer (gemäss aktuellen Zahlen der Lungenliga: 70 Prozent) gar nicht rauchen, sind sie trotzdem fast täglich dem Passivrauch ausgesetzt. Im Restaurant, auf der Parkbank, in der Diskothek überall begegnen sie Rauchern, die genüsslich ihre Zigarette anzünden. Die Raucher selbst wiederum, sind in ihren Reaktionen auf die kommende Veränderung gespalten.

 

Während viele Raucher die Initiative befürworten und den Rauchstopp als Gelegenheit zur Rauchentwöhnung nutzen und mit dem Rauchen aufhören, empfinden andere den Gesetzesentscheid als Bevormundung und Diskriminierung. Statt sich mit dem Nicht-Rauchen auseinander zu setzen, wehren sie sich frappant gegen die Befürworter. Doch zumindest in Zürich ist das Rauchverbot beschlossene Sache. Noch nicht fest steht allerdings, welche Möglichkeiten den Gastronomie-Betrieben eröffnet werden. Denn obwohl die Zahl der Nichtraucher überwiegt, geniessen viele Gäste im Ausgang die einte oder andere Zigarette. So fragt es sich natürlich, ob diese rauchenden Gäste sich noch für den Gang in die Stammkneipe begeistern lassen, wenn sie dort ihrem Laster oder eben Lieblings-Ritual nicht mehr nachkommen können. Zwar werden viele Betriebe eine alternative Lösung erarbeiten, wie beispielswiese ein abgetrenntes Fumoir. Aber wer möchte sich schon zusammen mit zehn weiteren Rauchern in mehr oder weniger regelmässigen Abständen in eine kleine Kabine drücken, um dort eine Zigarette zu geniessen? Es bleibt wohl abzuwarten, wie sich das Rauchverbot umsetzen wird.   

 

 
 
 

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